Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingender innerer und äußerer Grenzen.

Erweiterung dieser Grenzen ist möglich. Ruth C. Cohn

P - Persönlichkeitsseminar A1 - Aufbauseminar Kleve

In unserem Kurs wollen wir uns damit beschäftigen, welche Grenzen uns aus dem Gleichgewicht bringen und welche uns halten und Orientierung geben. Wenn der Blick darauf klarer wird, kann die Entscheidung zum Umgang mit Grenzen leichter fallen.

Wir alle haben persönliche Grenzen, die individuell unterschiedlich sind, z.B.

  • die Grenze meiner Belastbarkeit,
  • die Grenze meiner empfundenen und realen Autonomie,
  • die Grenze des Respekts, den ich gebe und brauche,
  • die Grenze des Anspruchs an mich selbst,
  • die Grenze meiner persönlichen Bedürfnisse,
  • die Grenze meiner Fähigkeiten,...

Im Kontakt mit mir, mit anderen, mit Aufgaben und mit der Welt überschreite ich immer wieder Grenzen. Das ist ein alltäglicher Teil meines Lebens. Immer wieder ist der Punkt erreicht, an dem es erforderlich ist, mich abzugrenzen, dem/der anderen meine Grenze aufzuzeigen oder auch mit der Abgrenzung des/der anderen umzugehen.

In unserem Leben werden uns auch immer wieder Grenzen von außen aufgezeigt, die uns aus dem Gleichgewicht bringen, die einschränken und erweitern können wie z.B.

  • Widerstand gegen die Umsetzung beruflicher Pläne,
  • der Verlust des Arbeitsplatzes,
  • die Aufkündigung einer Freundschaft,
  • Abgrenzung des eigenen Kindes,
  • Einschränkung selten hinterfragter Privilegien durch Klimawandel, Krieg, Pandemie und Ressourcenknappheit,
  • Erweiterung individueller und kollektiver Möglichkeiten durch politische Entwicklungen…..

Sowohl im inner- und intrapersonalen Grenzen-Erleben als auch im Erleben der Grenze, die von außen gesetzt wird, geht es –im TZI-Sinne - darum, mich selbst zunächst in den Mittelpunkt zu stellen, nach innen und außen zu blicken und Entscheidungen zu treffen, hinter denen ich stehen und die ich gut verantworten kann.

In unserem Kurs wollen wir uns damit beschäftigen, welche Grenzen uns aus dem Gleichgewicht bringen und welche uns halten und Orientierung geben. Wenn der Blick darauf klarer wird, kann die Entscheidung zum Umgang mit Grenzen leichter fallen.

In Ruth C. Cohns drittem Axiom steckt die Bestätigung, Grenzen anzunehmen, zu hinterfragen, zu klaren Entscheidungen und einem gesundheitsförderlichen Umgang mit Grenzen. Und es gibt die positive Aussicht, dass die Erweiterung dieser Grenzen möglich ist!

Dieses Seminar kann bei entsprechenden Voraussetzungen als A1-Kurs für die Aufbauausbildung anerkannt werden.